Meditationsbank vs. Meditationskissen

Meditationsbank vs. Meditationskissen

Meditation ist für viele Menschen ein fester Bestandteil geworden, um Stress abzubauen und innere Ruhe zu finden. Doch gerade am Anfang stellt sich oft eine ganz praktische Frage: Soll ich eine Meditationsbank oder ein Meditationskissen verwenden?

Beide Hilfsmittel haben ihre Vorteile – und die richtige Wahl hängt stark von deinem Körper und deinen Bedürfnissen ab.

Das Meditationskissen – flexibel und klassisch

Das Meditationskissen - auch „Zafu“ genannt - ist wahrscheinlich die bekannteste Sitzhilfe für Meditation. Es wird traditionell im Schneidersitz, halben oder ganzen Lotussitz verwendet.

Vorteile:

  • Fördert eine aufrechte Haltung: Durch die erhöhte Sitzposition kippt das Becken leicht nach vorne, was die Wirbelsäule entlastet.
  • Flexibel einsetzbar: Geeignet für verschiedene Sitzpositionen.

Nachteile:

  • Erfordert Hüftbeweglichkeit: Wer unbewegliche Hüften oder Knieprobleme hat, kann schnell Schmerzen entwickeln.
  • Einschlafende Beine: Bei längeren Sitzungen kann die Durchblutung eingeschränkt sein.
  • Voluminös und schwer: Kissen brauchen Platz und wiegen - je nach Füllung und Größe zwischen 3-4 kg. Nichts was man gerne mit auf Reisen nimmt. 

Besonders geeignet für: Menschen mit guter Beweglichkeit oder Erfahrung im Sitzen am Boden.

 

Die Meditationsbank B. Folden – stabil und knieschonend

Die Meditationsbank wird beim sogenannten Fersensitz (Seiza) verwendet. Dabei kniet man auf dem Boden, während die Bank das Gewicht trägt.

Vorteile:

  • Entlastet Knie und Gelenke: Das Gewicht liegt nicht direkt auf den Knien.
  • Sehr stabile Haltung: Hilft besonders Anfängern, länger ruhig zu sitzen.
  • Weniger Druckpunkte: Beine schlafen seltener ein.
  • Leicht und transportabel: Ideal auch für unterwegs oder Retreats.

Nachteile:

  • Weniger flexibel: Nur für eine Sitzposition geeignet.
  • Druck auf Schienbeine möglich: Ohne weiche Unterlage kann es unbequem werden.

 Besonders geeignet für: Anfänger, Menschen mit Hüftproblemen oder eingeschränkter Beweglichkeit.

Fazit:

Die Entscheidung zwischen Meditationsbank und -kissen ist letztlich individuell:

  • Wähle ein Kissen, wenn du flexibel sitzen möchtest und dein Körper das zulässt.
  • Wähle eine Bank, wenn du eine stabile, knieschonende Alternative suchst oder Schmerzen im Schneidersitz bekommst.

Meditation bedeutet angenehme Entspannung. Sobald sich Ihre Hüften, Knie und Wirbelsäule gestützt anfühlen, beruhigt sich Ihre Atmung, Ablenkungen verschwinden und das Eintauchen in die Meditation wird Ihnen viel leichter fallen. Nehmen Sie sich also Zeit, auf Ihren Körper zu hören und einen Ort zu schaffen, an dem Sie sich wohlfühlen. 

B. Folden

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